News from overseas

Abschied und „Heimkehr“

Liebe Freunde,
nun ist es geschafft. Seit dem 11.08.2015 Wir sind wirklich weg, für ein Jahr. Zu Hause ist alles halbwegs gerichtet. Wir haben Zwischenmieter. Jakob wohnt in seiner eigenen Wohnung und hat inzwischen auch die Studien-Zulassung an der Uni in Potsdam.
Am Dienstag, den 11.08. hat uns Gertrud zum Flughafen gefahren. Dort hat uns dann Volker, der extra aus Dresden angereist ist, noch verabschiedet. Habt vielen Dank, Ihr Lieben. Ein schöner Abschied.

Abschied in SXF

Dann sind wir nach Oslo geflogen, von wo es dann weiter nach NYC ging. Mit dem Dreamliner zum JFK. Ein ruhiger Flug quer über den Atlantik. Freude sind an diesem Tag in Hamburg auf ein Schiff gestiegen, um dieselbe Strecke etwas besinnlicher anzugehen. Auch eine schöne Art in New York City anzukommen.
Die Einreiseprozedur verläuft ohne Probleme, der Officer tut seine Pflicht, wir spielen mit, er wünscht uns einen schönen Urlaub. Wir müssen also den Plan B für eine verweigerte Einreise, warum auch immer, nicht in Kraft setzen…Heiner, es wird leider nix mit Claudia und dir auf dem Mississippi. Wir sind auch ganz froh darüber.
New York City empfängt uns wie immer in dieser Jahreszeit mit schwüler Luft. Man steht vor einer Wand, das wird uns noch oft so gehen. Mit dem Taxi geht es in einem großen Bogen über Queens, wir sehen Flushing Meadows, wieder nach Brooklyn und dann über die Manhattan-Bridge zu unserem Hotel nach China-Town. Keine gute Wahl, es wird aber gehen. Es gibt noch eine kurze Abstimmung mit dem Personal wegen der Klimaanlagen, dann endet der Tag. Nicht jedoch ohne einen Gang zum nächsten Grocery für ein Begrüßungsgetränkt.
Wie wird dieses Jahr nur werden? Jetzt sind wir unterwegs, es fühlt sich wieder leicht an. New York ist vertraut und macht es uns wie immer leicht.
In den Tagen zuvor und auch am Tag der Abreise war die Stimmung eher gefasst, konzentriert aber doch auch ein wenig müde. Diese Reise stand vor mir wie eine große Aufgabe oder eine Prüfung, die nicht zu umgehen ist, die aufregend wird aber erstmal auch unübersichtlich und sicher anspruchsvoll. Das Bild, dass eine Prüfung bevorstand trifft es am besten. Vorfreude, Heiterkeit und Aufregung, wie viele vermuten, waren eher nicht das bestimmende Gefühl.
Nun fühlt es sich schon wieder anders an. Es war ein schöner Abschied und in New York City zu sein ist immer aufregend.
Vom Zimmerfenster des Hotels aus sehen wir den Freedom-Tower, nach der Umbenennung auch One World Trade Center genannt. Der Neubau für die Zwillingstower des Word Trade Center. Da waren wir in den 90er Jahren öfter bei New York Besuchen und mit unseren Besuchern. Die Firma für die Klaus damals arbeitete hatte dort sogar ein Büro, vom dem aus man über den Hudson rüber nach New Jersey sehen konnte…

This entry was posted in Bericht. Bookmark the permalink.

4 Responses to News from overseas

  1. Heiner Welz says:

    Ihr Lieben, was ist eigentlich besser, ankommen oder abfliegen? New Yorck New Yorck stell ich mir so vor wie BerlinBerlin, und Claudia und Gert mittendrin: passt bloß auf, dass Euch nicht gleich alles geklaut wird, wie Volker in Lissabon – oder wo war’s?
    Letzte Woche hab ich mich mit meinem Freund Ebrahim Djahan über USA unterhalten. Seine Ex und sein 20jähriger Sohn (der fängt grade mit dem Studium an, irgend was mit BWL oder Wirtschaft, was junge Leute heute halt so interessiert) wohnen dort und er kennt das Land. Sinngemäß sagte er: Amerika, das sind paar Großstädte und sonst nur Provinz, wo fast nur sehr ungebildete und erzkonservative Leute wohnen – nicht ganz ungefährlich.
    Tja, nach New Yorck gehts dann ja wohl da hin, also vorsichtig sein! Bin sehr gespannt auf die ersten Abenteuer. Habt Ihr auch Schußwaffen dabei? Die Provinzler sollen ja extrem hochgerüstet sein. Ich bete jeden Abend für Euch und hoffe, dass alles gut geht.
    Heiner
    PS Ich werd immer vergesslicher – was war denn mit Claudia und mir auf dem Mississippi und warum wirds jetzt nix?

    • GertWichitill says:

      Lieber Heiner,

      plage Dich nicht, Du wirst nicht vergesslicher, dieser Hinweis ging an den anderen Heiner. Der wollte mit Claudia den Mississippie runterschippern, falls die mich nicht reinlassen. Das wäre seine Chance gewesen. Wars aber nicht.
      Akommen ist schöner, das Verabschieden ist, na wie soll ich sagen…., ich will los und bin scon fast weg…, dan folgt noch der Abschied.

      Die Amis in der Provinz sind auch Menschen, sie ziehen Kinder groß, arbeiten und interessieren sich im besten Fall für die Welt. Wir waren letztes Wochenende bei Judy und Estell in Bolling Green in Kentucky, es war sehr nett. Judy hat mal eine Woche bei uns in Berlin gewohnt, nun haben wir sie besucht. Es war nicht gefährlich, sehr nett, herzlich und einfach zum wiederkommen.Judy hat uns viel gezeigt, wir haben viel gesprochen und hatten viel Spass mit beiden.
      Wir haben keine automatischen Waffen dabei, daher solltest vielleicht doch weiter jeden Abend für uns betten. Jch freue mich, dass Du ein neues Hobby hast.

      Gert

  2. Elke says:

    Hi ihr zwei,
    ich freue mich sehr, dass ihr gut angekommen seid und nun der entspanntere Teil auf euch wartet! Genießt jeden Augenblick eures Abenteuers – ich werde es von hier drüber nachverfolgen. Und wer weiß, vielleicht klappt es ja doch mit einem spontanen Wiedersehen in Mendoza!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.