Gefährt(e)

Hier ist unser Bus. Er gehört seit 34 Jahren zur Familie und ist jeden Sommer auf Tour.
Nach einem Bad im Jungbrunnen darf er nun ein ganzes Jahr unterwegs sein.
Er soll uns von Baltimore über den mittleren Westen und Oregon im Westen der USA dann entlang der Panamericana 50.000 km von Nord nach Süd bringen. Wir wollen dem Sommer hinterherreisen, soweit das gelingt. Unser Bus ist eher ein Sommerauto.

GefährtInnen unterm Regenbogen

GefährtInnen unterm Regenbogen

Um genau zu sein, der Bus ist jetzt 34 Jahre alt und gilt als Oldtimer. Stolz trägt er sein H-Kennzeichen.
Er hat 70 PS, die er aus 2 Litern Hubraum herausholt. Der Motor ist ein sogenannter Luftboxer CU: 2,0 L 51 kW (70 PS).
Den tollen Sound der Maschinen kennen Eingeweihte vom Käfer, vom Porsche, von BMW-Motorrädern und anderen.
Für die regelmäßige Pflege und diverse Reparaturen sorgt unser Freund Ralf. Vielen Dank.

2014 wurde durch die Firma Nardenbach Autoserice Berlin u.a.  der Motor total überholt und das Getriebe getauscht. Im folgenden Sommer ging es nach Albanien. Der Bus lief wunderbar, dank den Charlottenburger Kollegen und der Chefin Frau Nardenbach.
www.autoservice-nardenbach.de

Für eine campingseitige Ertüchtigung sorgte das Team um Frau und Herrn Wildermuth aus Staaken von der Firma sundrive.
www.sundrive.de
Ein Schrank und weiterer Stauraum, eine Dusche, eine Heizung, die Solaranlage und einiges mehr wurden hier nach eingehender Beratung und Diskussion eingebaut. Alles funktioniert wunderbar. Nun kann es losgehen. Besten Dank nach Staaken.

Who is faster?

Who is faster?

Nicht zuletzt möchte ich der Polsterei & Sattlerei Treinies danken. Nun werden unsere Originalsitze die nächsten 34 Jahre bequemen Halt bieten.
www.polstereitreinies.de

Bus ist startklar zum Abheben

Bus ist startklar zum Abheben


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Nachdem viele uns wahrscheinlich für verrückt gehalten haben, dass wir die Reise mit dem 34 Jahren alten Bus machen, kann man nun nach 15.000 km feststellen, dass es eine gute Entscheidung war.
Wir haben bisher zweimal das Motoröl gewechselt. Einmal habe ich die Lagerung der Starterklappen der Vergaser gereinigt, das wars.
Der Bus läuft wunderbar. Auch die Lüftkühlung reicht für die bisherigen Temperaturen aus.

Jedoch haben die Straßen Mexicos ihren Tribut verlangt. Hinten links ist eine Feder gebrochen. Diese Federn gibt es hier nicht. Man müßte sie aus Deutschland oder den USA schicken lassen.

Damit würde man jedoch den mexikanischen Schlossern und Schmieden Unrecht tun. Wir haben nun einen Satz anderer Federn, die angepasst wurden. D.h. erst gekürzt, dann wurde die Form etwas angepasst, anschließend wurden noch passende Fassungen am Fahrwerk installiert. Die erste Fahrt war bisher ohne Beanstandungen.
Hier ein paar Bilder dazu:

Die gebrochene Feder

Die gebrochene Feder


Die neuen Federn wurden in mehreren Arbeitsschritten angepasst.

Die neuen Federn wurden in mehreren Arbeitsschritten angepasst.


Das Kürzen und Anpassen der Federn.

Das Kürzen und Anpassen der Federn.


Entgraten der Feder

Entgraten der Feder

Übrigens, der T2, den man auf einem der Bilder sieht, hat ein komplett anderes Fahrwerk. Den T3 sieht man in Mexico nicht.

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