Bericht: Kein Land in Sicht

Obwohl wir bereits in Bogotá, Kolumbien, sind, will ich in diesem vorgezogenen Bericht von unserem Segeltörn zu den San Blas Inseln und über die Karibik berichten.
Während unser Bus über das Darien Gap in einem Container verschifft wurde, konnten wir entweder fliegen oder mit einem Boot über die Karibik segeln. Wir informierten uns eingehend über die verschiedenen Angebote und entschieden uns für den Segeltörn.

Am Mittwoch, den 27.01.2016 stehen wir früh auf. Gegen 05.30 fährt vom Hostel ein Geländewagen los, der uns und andere Reisende in einer mehrstündigen Fahrt zu unserem Schiff nach El Porvenier im Archipel San Blas bringt. Die Fahrt dauert ca. 2 Stunden, wir fahren über ein sehr steiles Küstengebirge. Wir kommen an einem Fluss an, von wo es mit dem Boot weitergeht.

Am Flussufer

Am Flussufer


Wir sind im Golfo de San Blas, hier wohnen die Kuna.
Karte Archipel San Blas

Karte Archipel San Blas


Der Archipel von San Blas besteht aus vielen Koralleninseln, von Palmen bestanden. Weiter draußen ist das Riff, man sieht und hört, wie sich die Wellen brechen. Wir sehen einige Schiffe, die zerstört auf dem Riff liegen. Am Strand der Inseln findet man Bruchstücke von Korallen des Riffs. Aber auch zwischen den Inseln finden sich Korallenriffe, in denen man hervorragend schnorcheln kann.
Auf dem Riff gestrandetes Schiff

Auf dem Riff gestrandetes Schiff


Die Region ist ein autonomes Gebiet der Kuna (Kuna Yala). Sie nehmen Eintritt und fahren uns dann mit dem Boot raus in den Archipel. Die Kuna haben sich in vielen Kämpfen, mit verschiedenen Partnern und dem Festhalten an den eigenen Werten ein hohes Maß an Eigenständigkeit bewahrt. Eigentlich waren die Kuna Waldbewohner wurden aber über die Zeit auf die Inseln gedrängt. Das wichtigste ist wohl, dass der Boden nicht verkauft werden darf und der Gemeinschaft gehört. Somit können nicht Einzelne das Gebiet der Kuna preisgeben, was sicherlich passieren würde. Hier herrscht das Matriarchat. Vielleicht ist auch das ein Faktor für die Stabilität der Volksgruppe. Wurde ein Ehemann erwählt, zieht er auf die Insel und zur Familie der Frau. Das geht sogar so weit, dass, falls die Familie keine Tochter hat, der jüngste Sohn die Rolle der Frau annimmt und einen Mann heiratet. Entsprechend gibt es eine große Toleranz für Homosexualität. „Äußerliches Unterscheidungsmerkmal sind die langen Haare, hübsche Zöpfe, Händchenhalten, aber auch das Tragen von Kleidern bis hin zu Make-Up und allem was sonst noch so dazugehört – bunt ist gern gesehen in Kuna Yala“ (Quelle: https://expeditioncostarica.wordpress.com/2010/01/08/nuedi-kuna-yala).
Mehr zu den Kuna: https://de.wikipedia.org/wiki/Kuna_%28Ethnie%29
Auf dem Fluss

Auf dem Fluss

Kuna im Einbaum

Kuna im Einbaum

Ein Kuna fährt raus in die Bucht.

Ein Kuna fährt raus in die Bucht.

Diese Symbol sehen wir hier noch öfters.

Diese Symbol sehen wir hier noch öfters.


Unser Boot bringt uns raus in die Bucht, aber wir finden nicht gleich das Schiff. Es gibt mehrere Inseln, wo es liegen könnte. Nach einigen Telefonaten und einigem Herumirrenist klar, wo es liegt. Es befand sich bei den Elephant Islands.
Die Spray, unser Segelboot, ist eine „sleek 53 ft Amel ketch“ (für die Fachleute unter euch) und sieht eigentlich ziemlich gut aus. Es ist ein Zweimaster, ca. 16 m lang. Mehr zum Boot, jetzt allerdings mit einer anderen Crew: http://sailcolombiapanama.com/boats/spray/
Dort hat uns die Crew (Lisa, die Köchin, Sebastian der Kapitän und Henry, der Maat) begrüßt. Es gab erstmal Frühstück, dann waren wir baden, chillen und haben später den Lunch auf einer nahen Insel eingenommen. Wir finden sofort Gefallen an den Inseln, dem Wasser, den Korallenriffen, der tollen Abendstimmung und auch an den Leuten an Bord. Die Crew ist sehr nett, aber auch die anderen Passagiere aus Australien, UK, Holland, der Schweiz und Deutschland. Sie sind allesamt Backpacker. Eine junge Schweizerin hat ein Praktikum gemacht und genießt jetzt diese Reise. Natascha aus Deutschland ist Krankenschwester und wird Medizin studieren. Sie reist nach dem Trip zu einem Leprakrankenhaus in Asien und wird dort arbeiten. Andere sind auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens, wie wir natürlich auch, und bereiten sich auf einen mehrtätigen Selbsterfahrungstrip in Ecuador vor. Wir sind eine bunte Truppe. Auf dem engen Boot, gefühlt sind wir drei Passagiere zu viel, harmonieren wir sehr gut. Es herrscht ein sehr rücksichtsvolles Miteinander. Meist wird Englisch gesprochen, wobei jedoch das australische Englisch dominiert. Es nicht leicht, die Australier zu verstehen.
Die Nacht über bleiben wir vor den Elephant Islands, sanft schaukeln uns die Wellen in den Schlaf.
Abendstimmung an Bord

Abendstimmung an Bord


Donnerstag, den 28.01.2016
Am Morgen gehen wir erstmal baden, auch in Ermangelung einer Dusche, die wir eigentlich auch nicht vermissen. Dann serviert Lisa zum Frühstück Pancake, sehr lecker. Später fahren wir zu einer anderen Insel.

Ich nutze die Zeit auch, um endlich in Humboldts Berichten über seine Amerikareise weiterzulesen. Bisher habe ich auf der Reise kaum gelesen. Abends ist die Zeit immer recht kurz, und wir sind oft früh müde. Claudia hingegen liest fleißig in ihren GeburtstagsBüchern.

Lisa kocht toll, die Essen sind immer ein schöner Höhepunkt an Bord, man setzt sich zusammen, schwatzt, tauscht sich über die Erlebnisse aus und genießt das Essen.
Auf der Insel unseres heutigen Standortes gibt es eine kleine Bar, es gibt essen, Kokosmilch, Bier usw.
Aber einfach nur auf Deck sitzen, auf die Inseln und die See schauen ist auch toll. Die Zeit hat etwas von dem Urlaub, den wir bisher kaum hatten. Ihr werdet es nicht glauben, aber auch das Reisen ist anstrengend. So wie wir bisher unterwegs waren, kommt diese Verschnaufpause gerade richtig. Wir müssen nichts tun, nicht fahren, nichts organisieren, keine Entscheidungen diskutieren, erstreiten und treffen. Alles ist auf das Wesentliche begrenzt, wird gemacht und passiert einfach.

San Blas Islands

San Blas Islands

San Blas Islands

San Blas Isalnds

San Blas Islands

San Blas Islands

ein Segelboot der Kuna

ein Segelboot der Kuna

Passagiere an Bord

Passagiere an Bord


Freitag, den 29.01.2016
Dem Beispiel von Matt folgend, der bereits gestern auf ein kleines Eiland geschwommen ist, um dort seine Jogaübungen zu machen, sind wir heute Morgen auch auf die kleine Insel gegenüber geschwommen und haben dort Qi Gong gemacht. Vorher haben wir dem Island jedoch erstmal einen Namen gegeben: Es heißt jetzt „Gerts Island“, Ihr findet es auf jeder ordentliche Seekarte …
Die Kulisse ist malerisch: Vor uns das Meer, dahinter eine kleine mit Palmen bestandene Insel, auf dem Meer ankern einige  Segelboote, die Wellen schlagen sanft ans Ufer. Man schließt die Augen.
Nach dem Frühstück sind wir heute zu einem anderen Platz gefahren. Vor der Insel sind zwei Korallenriffe, in denen wir schnorcheln. Auf der Insel wohnt eine Familie mit neun Personen. Auf der Insel wird nichts angebaut, obwohl dasdurchaus möglich wäre. Sie leben in sehr einfachen Hütten, der Müll wird verbrannt oder vergraben, die Fäkalien gehen direkt ins Meer, wie bei unserem Boot übrigens auch. Wenn man bei diesen paradiesischen Inseln etwas genauer hinschaut, entzaubert sich das Paradies schnell. Auf manchen Inseln gibt es eine kleine Bar für Touristen. Es kommen Reisende wie wir, aber auch Tagestouristen vom Festland. Dann verdienen die Familien etwas Geld. Die Frauen der Kuna tragen sehr schönen Schmuck, den sie selbst herstellen und feilbieten. Die Männer fischen, betreiben die Bars oder sind anderweitig im Tourismusgeschäft tätig.
Island San Blas

Island San Blas

Wir schnorcheln mehrere Stunden im Riff. Es ist faszinierend. Wir sehen viele kleine bunte Fische, einen großen aalartigen Fisch, eine giftige Seeschlange, einen Feuerfisch und viele andere Korallenfische. Andere aus der Gruppe sehen große Schildkröten. Aber am schönsten sind die kleinen bunten Fische, die sich im Wasser um die Korallen tummeln. Auch die Korallen selbst mit ihren verschiedenen Formen und Farben sind faszinierend. Wenn man ganz nah herantaucht, sieht man kleinste Fische, die in und an ihnen leben, es scheint ein perfektes Ökosystem. Am Rand des Riffes geht es tief runter, wir schauen in die Dunkelheit und fragen uns, wer wohl da unten lebt.
Die Abende auf dem Boot sind sehr schön, wir essen, plaudern und lassen uns dann in den Kojen mit leichtem Geschaukel in den Schlaf wiegen.

Wolken über dem Archipel mit Inseln im Hintergrund

Wolken über dem Archipel mit Inseln im Hintergrund

andere Segelboote im Archipel

andere Segelboote im Archipel

Abendstimmung

Abendstimmung

Abendstimmung

Abendstimmung


Sonnabend, den 30.01.2016
Diese angenehme Atmosphäre ändert sich, nachdem wir am Morgen den Trip über die Karibische See in Richtung Cartagena beginnen. Es sind ca. 30 Stunden auf offener See, 200 Seemeilen, ca. 360 km. Zu dieser Jahreszeit kann es durchaus Stürme geben und die Wellen können recht hoch schlagen. Wir fahren mit dem Motor, das Großsegel ist zu 50 % gesetzt. Wir kommen gut voran. An Bord macht sich eine gewisse Apathie breit. Wie wir auch, haben die anderen wohl Tabletten gegen die Seekrankheit genommen. Einige versuchen zu schlafen, andere sitzen auf Deck, fixieren den Horizont und halten sich fest. Die Gesichter werden blasser, die Gespräche ruhiger, alles wirkt etwas gedämpft, man dämmert vor sich hin.
Trotz der hohen Wellen und des Schlingerns des Schiffes gelingt es Lisa, sehr leckere Speisen zu zaubern. Das geschieht mit einer Leichtigkeit, die uns erstaunt. Es schmeckt alles gut, jedoch fehlt etwas der Appetit. Doch bieten die Mahlzeiten eine Abwechslung. Am späten Nachmittag gibt es eine schöne Aufregung, Delfine schwimmen um das Boot und begleiten uns wenige Minuten. Ein toller Anblick. Claudia schreckt aus dem Schlaf hoch und denkt schon, jemand sei über Bord.
„Mann über Bord“ ist durchaus eine ernste Gefahr. In den hohen Wellenbergen würde man die Person schnell aus den Augen verlieren. Nachts ist es noch gefährlicher, zumal wenn es niemand merkt. Dann ist man verloren. Da die Männer gehalten sind, einfach über die Reling zu pinkeln, ist es gefährlich. Aber bei Seegang ist dies ohnehin eine schwierige Übung. Schon die Benutzung des einzigen Klos kommt einer artistischen Übung gleich.           
Nachts fahren wir weiter unseren Kurs, das Schiff schwankt, kracht, schüttelt sich, steigt die Welle herauf und rollt von oben wieder hinunter… an Schlaf ist nicht ernsthaft zu denken.
Sonntag, den 31.01.2016
Bis zum nächsten Morgen sind wir gut vorangekommen. Es bleiben noch ca. 8 Stunden auf See, alle sind froh, es macht sich eine heitere Stimmung breit. Ich merke nach einem Löffel vom Frühstücksmüsli, dass sich mir der Magen umdreht, und schaffe es noch bis zur Relig der windabgewandten Seite des Bootes. Ich hätte wohl weiter die Tabletten nehmen sollen. Dann liege ich eine ganze Weile apathisch an Bord und merke nur, wie plötzlich der Motor stoppt. Der Käpt’n und der Mat basteln an der Maschine, nach ca. 45 Minuten wird das aufgegeben. Es gab wohl schon bei der Hinfahrt Probleme, eine Lösung ist nicht in Sicht. Aber wir befinden uns ja auf einem Segelboot. Nun beginnt also der richtige Segeltörn. Ich wundere mich, warum die Fock nur zu zwei Dritteln und das Großsegel ebenfalls nur zu zwei Dritteln gesetzt werden. Der Käpt’n traut der Takelage nicht und setzt die Segel sehr sparsam ein.
Natürlich hat der Wind sehr nachgelassen und wir fahren mit ca. 2-3 Knoten kreuzend in Richtung unseres Ziels. Ein Knoten sind ca. 1,8 km/h. Unsere Reisegeschwindigkeit beträgt damit ca. 5 km/h. Wir werden wohl noch eine Nacht an Bord verbringen müssen.
Man fällt wieder in die allgemeine Apathie zurück. Lisas Speisen heben etwas die Stimmung, ich muss leider verzichten. Ab 10:00 sucht man an Bord einen schattigen Platz. Wir zumindest – die Australierinnen sind da schmerzfreier, sie sind ja auch anderes gewohnt. Schattige Plätze sind jedoch rar. Unter Deck will man sich wegen der Wärme eher nicht aufhalten. Ich finde ein schönes Plätzchen unter dem Dingi (Schlauchboot) und führe später interessante Gespräche mit Alex aus Frankfurt am Main.
Der Wind bleibt schwach. Wir kommen kaum voran. Dafür ist die See ruhig und das Boot schwankt nicht mehr so kräftig. Abends ist Land in Sicht, ein schönes Gefühl. Aber Cartagena ist noch weit. Wir sind hinter einer Halbinsel, etwas geschützt vor der offenen See. Der Käpt’n entschließt sich, vor der Halbinsel die Nacht über zu kreuzen und dann am Morgen weiter zu fahren.
Am Abend erfreue ich mich wieder am Abendessen. Dann gehen wir früh schlafen.
Montag, den 01.02.2016
Nachts um drei Uhr frischt der Wind auf, das Boot schwankt ordentlich, die Manöver zum Kreuzen sind sehr laut. Wahrscheinlich liegen alle wach, die Crew fällt nach den Manövern auch in den Schlaf.
Am Morgen sind wir wieder auf offener See. Die Wellen sind höher. Der Wind bleibt jedoch  schwach. Durch das Kreuzen nähern wir uns dem Ziel nur langsam. Ich frage den Käpt’n, wie er dann in die Bucht und den Hafen von Cartagena einfahren will, ich kann mir nicht vorstellen, dass man dies mit einem kreuzenden Segelboot machen kann. Er meint, es würde gehen und seine Freunde könnten uns dann mit einem Motorboot abschleppen.
An dem Morgen lasse ich das Frühstück aus. Wir alle haben wohl die Nahrungsaufnahme reduziert. Das verbliebene Trinkwasser schmeckt schon seit Tagen muffig. Kaffee oder Tee gibt es auf offener See wegen der Verbrühungsgefahr nicht, sagt uns Lisa.
Die Crew trinkt seit Beginn der Reise Cola und vor allem Bier. Dazu gibt es stündlich wohlriechende Joints, die herumgereicht werden.

Am frühen Nachmittag kommt die Bucht von Cartagena näher, langsam frischt auch der Wind auf. Wir hoffen, dass wir heute den Hafen erreichen. Bisher sahen wir fast keine anderen Schiffe, nun überholen uns große Containerschiffe. In einem der Container ist wohl auch unser Bus zusammen mit einem andern Auto und drei Motorrädern. Er soll ebenfalls am Montag in Cartagena ankommen.

Containerschiff

Containerschiff

Doch Land in Sicht!

Doch Land in Sicht!


Wir fahren nun in etwas schnellerer Spaziergeschwindigkeit weiter. Das Land gewinnt nur langsam an Kontur. Es dauert Stunden.
Festung bei der Einfahrt zur Bucht von Cartagena

Festung bei der Einfahrt zur Bucht von Cartagena

Skyline des modernen Cartagena

Skyline des modernen Cartagena


Bei Dämmerung segeln wir dann in die Bucht, die ziemlich groß ist. Zum eigentlichen Jachthafen ist es noch weit. Da wir kreuzen müssen, geht es nur langsam voran. Die Fackel einer Raffinerie ist mal steuerbord, mal backbord aber immer bleiben wir auf ihrer Höhe. Bei einem der Manöver zum Kreuzen streift der Kiel des Bootes den Grund, zum Glück zieht uns der Wind wieder raus. Dann, es ist schon dunkel und die Skyline von Cartagena leuchtet kräftig in die Nacht, kommt ein Schlauchboot mit Außenbordmotor. Die Freunde vom Käpt’n schleppen uns in den Hafen. Gegen 22:30 Uhr booten wir mit dem Dingi aus und haben wieder Land unter den Füßen. Komisch nur, dass das Land auch so schwankt wie das Schiff…
Passagiere und Crew nebst Hündchen Olivia sind wieder an Land

Passagiere und Crew nebst Hündchen Olivia sind wieder an Land


Eine kleine Odyssee geht zu Ende, wir sind ziemlich müde, aber glücklich, freuen uns auf eine Dusche, ein Bett und auf Kolumbien. Wir sind in Südamerika!

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2 Responses to Bericht: Kein Land in Sicht

  1. rossi says:

    Gertchen, Du bist ein Held! Zu Land, zu Luft (?) und auf der See…

    • GertWichitill says:

      Beste Rossi,
      du hast schon recht, aber nur weil ich meine wundervolle Ehefrau an meiner Seite habe. Mit Ihr klappt es auch in der Luft!

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