Bericht: In El Savador und Honduras

In El Savador
Am Sonntag, den 03.01.2016 sind wir nach El Savador aufgebrochen. Es ging südlich an Guatemala City vorbei. Eine schöne Fahrt durch das Hochland von Guatemala. Zwischendurch war es sehr steil, dann ging immer mehr runter, bis auf Höhen von 500 Meter. Der Grenzübertritt war problemlos. Dort trafen wir Stephan und Kristin wieder. Wir übernachteten in Chalchuapa, auf dem Parkplatz eines Hotels. Für 5 $, können wir die Dusche und die Toilette nutzen.
Morgens fuhren wir dann auf der Schnellstraße durch San Salvador. Die Stadt, bzw., dass was wir sahen wirkte sehr modern, fast wie in den USA. Die Nacht haben wir am Pazifik auf dem Camp Tortuga Verde verbracht. Dort trafen wir David, ein netter Traveller aus Kleve bzw. Berlin, der schon tolle Dinge gemacht hat. Reisen macht Lust auf weitere Reisen… Wir sprachen lange miteinander. Beim Einfahren auf den zugewiesenen Sand-Parkplatz habe ich erstmal den Bus festgefahren.


Am Morgen konnten wir das Auto mit Helfern freibekommen und fuhren los in Richtung Honduras.
Der Grenzübergang für die Ausreise war ziemlich voll. Wir fuhren erst vorbei, haben dann einen Parkplatz gesucht, die Pässe stempeln lassen und sind über die Brücke des Grenzflusses gefahren.
In Honduras dauerte es eine Weile. Wir mussten zweimal Kopien machen, dann war alles ok. Zwischendurch durften wir im Amtszimmer Platz nehmen, was wohl eine besondere Geste des Grenzbeamten war.
beim Warten m Grenzübergang

beim Warten m Grenzübergang


Zeit ist hier sehr variabel, man muss sich etwas darauf einstellen. Wenn man nach dem Grenzübertritt noch weit kommen will, muss man besser früh an der Grenze „vorstellig“ werden. Wichtig ist, dass man seine Unterlagen hat, dass die Kopien (Pässe, Autopapiere usw.) vorliegen, dass man Öffnungszeiten beachtet und sich gut bzgl. der Örtlichkeiten orientiert. In Mittelamerika helfen dabei immer gerne die „Grenzhelfer“ oder Geldwechsler, natürlich gegen ein Trinkgeld. Ich bin da sehr skeptisch und versuche es lieber alleine, was nicht immer klappt. Aber auch die Grenzhelfer sind nicht immer ehrlich
Dann begann die Fahrt durch Honduras. Wir wollten Honduras nur an der kürzesten Stellen zwischen nach El Savador und Nicaragua durchqueren, da die Zeit begrenzt ist und wir hier etwas sparen wollten. Das ist schade, aber geht nicht anders. Auf dem Weg sehen wir immer wieder Leute an der Straße stehen, die lebende Leguane verkaufen wollen. Das isst man hier. Wir verzichten.

Diese Straße war kurz vor der Grenze mit Abstand die schlechteste der Reise. Wir sind gegen 12:00 Uhr eingereist und gegen 17:00 Uhr an der Grenze zu Nicaragua angekommen. Auf der honduranischen Seite warten Grenzhelfer, die gelogen haben. Sie meinten, wir sollten hier Kopien machen, da das auf der nicaraguanischen Seite nicht möglich ist. Die brachten uns auch gleich zu einem Copyshop, oder besser, zu einer „Kopierhütte“. Dort kostete das dann auch etwas mehr als gewöhnlich. Leider war das gar nicht nötig, in Nicaragua wurden die Kopien gleich von den Grenzbeamten mitgemacht.
¡Adiós Honduras! ¡Bienvenidos a Nicaragua!

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