Bericht: Honey Moon Trail

Am Samstag, den 26.09.2015 fahren wir in Richtung Zion National Park. Unterwegs halten wir an einer deutschen Bäckerei, die sich durch große Werbeschilder mehrfach angekündigt. Das Brot ist nicht schlecht. Als wir fragen, ob wir auch das Mehl kaufen können, um daraus in unserem schwedischen Wunderofen (http://www.kochen-und-backen-im-wohnmobil.de/zubehoer/der-omnia-backofen/) Brot zu backen, verrät man uns, dass die Teiglinge aus Deutschland kommen…
Etwas desillusioniert fahren wir weiter. Da der Osteingang des NP nur ein Stück befahrbar ist, machen wir hier eine kleine Wanderung und fahren dann einen großen Bogen über Cedar City. Dabei ging es bis auf 3000 Meter hoch. Das ist der höchste Punkt des Columbia Plateaus. Hier gibt es jungen Vulkanismus. Wir sehen große Lavafelder, an einem Scenic point gibt es eine sehr schöne Darstellung des Colorado Plateau, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

geolog. Schnitt durch das Colorado Plateau

geolog. Schnitt durch das Colorado Plateau


Der Bus hat sich in der Höhe sehr wacker geschlagen. Die Abfahrt war entsprechend steil. In Ceder City waren wir einkaufen und sind dann im Dunkeln weiter in Richtung Zion NP gefahren. Auf einem Overlook haben wir einen schönen „wilden“ Nachtplatz gefunden.
Sonnenaufgang mit Bus

Sonnenaufgang mit Bus

Morgendämmerung über dem Zion NP

Morgendämmerung über dem Zion NP

Am nächsten Morgen fahren wir in den Zion NP und machen eine Wanderung entlang des Virgin River aufwärts. Es geht trockenen Fußes bis zu den Narrows, dann immer im Wasser oder am schmalen Ufer entlang des Bachs flussaufwärts. Der Bach fließt durch eine enge Klamm, rechts und links stehen hohe Wände. Hier muss wohl der tödliche Unfall mit der Flashflood passiert sein. Am Endpunkt der Wanderung darf man nur noch mit einem Permit weiter, welches wir nicht haben. Bei Wandern durch den Bach sind unsere Wanderstöcke sehr hilfreich. Der Bachboden besteht meist aus Geröll, auf dem man eher wackelig gehen kann. Während der Wanderung ist es eigentlich immer warm, selbst in den schattigen Stellen der Klamm.

Claudia mit nassen Füßen

Claudia mit nassen Füßen


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Klamm des Virgin Rivers

Klamm des Virgin Rivers

Klamm des Virgin Rivers

Klamm des Virgin Rivers

Klamm des Virgin Rivers

Klamm des Virgin Rivers

Klamm des Virgin Rivers

Klamm des Virgin Rivers

Klamm des Virgin Rivers

Klamm des Virgin Rivers

Gert mit nassen Füßen

Gert mit nassen Füßen

Am Abend haben wir Glück und bekommen noch einen Platz auf den Campground im NP.

Bei unseren Überlegungen für den nächsten Tag hat uns der Name „Angels Landing Place“ neugierig gemacht. Um fantasievolle Namen sind die US-Amerikaner ja nie verlegen. Auf das was uns dort erwartet sind wir gespannt. Wir werden also eine Wanderung zum „Angels Landing Place“ machen.

Blick vom Sattel vor dem Aufstieg zum Angels Landing Place

Blick vom Sattel vor dem Aufstieg zum Angels Landing Place


Nach dem wir die mehr als 400 Höhenmeter über schmale, Wege, Pfade und tolle Klettersteige gegangen sind, „landen“ wir auf einem Sporn hoch über dem Tal. Hier landen also die Angel und wir jetzt auch. Natürlich sind wir nicht die Einzigen, auch eine Jugendgruppe von einer privaten Schule ist diesen durchaus anspruchsvollen Weg gegangen. Die Kids sind stolz, die Betreuer halten Ihre Schäflein auf der schmalen Kuppe beisammen.
Aufstieg zum Angels Landing Place

Aufstieg zum Angels Landing Place

Klettersteig

Klettersteig

Blick vom Angels Landing Place in das Hauptal des Zion NP

Blick vom Angels Landing Place in das Hauptal des Zion NP

Angels Landing PLace

Angels Landing PLace

Angels Landing Place

Angels Landing Place

just landed

just landed

Streifenhörnchen beim Mittagessen

Streifenhörnchen beim Mittagessen

Claudia beim Abstieg

Claudia beim Abstieg

Am Nachmittag verlassen wir den NP und fahren nach Osten in Richtung der Stadt Page in Arizona. Die Nacht verbringen wir allein auf weiter Flur am Rande des Johnson Canyon in der Nähe des Grand Staircase Escalante National Monument. Wir wollen in Page den Antilope Canyon besichtigen, Bilder von dem Slot-Canyon haben uns fasziniert.

Wir spielen Alphabet oder ist es doch die Morgengymnastik?

Wir spielen Alphabet oder ist es doch die Morgengymnastik?

Auf dem weiteren Weg nach Page übernachten wir am Lake Powell, ein Stausee des Colorado River.
Wie alles in den USA ist auch der Campingplatz sehr groß, so fahren wir mit den Rädern runter zum See, um dort zu baden. Auf dem Rückweg haben beide Räder platte Reifen. Das wird uns noch öfter passieren. Eine ziemlich gemeine Pflanze stattet seinen Samen mit Stacheln aus, die locker unsere Reifen durchstechen. Also bastle ich am Abend an den Rädern. Jeder Reifen hat mehrere Löcher, die teilweise sehr klein sind. Der kleine neue Kompressor hilft beim Aufpumpen der Reifen.

Fahrradreparatur am Lake Powell

Fahrradreparatur am Lake Powell

Lake Powel

Lake Powel

Lake Powel

Lake Powel

Am Morgen des 30.09.2015 fahren wir nach Page und dann ins Navajo Reservat. Im Reservat liegt der Upper- und der Lower-Antilope Canyon. Wir buchen eine Führung durch den Lower-Antilope Canyon und zahlen die Eintrittsgebühr ins Navajo Reservat. Der Parkplatz ist voll, wir müssen warten. Der Spaß ist auch nicht ganz billig. Manchmal stellt sich dann die Frage, ob es das überhaupt wert ist. Gerade in den Reservaten werden manchmal touristische Attraktionen angeboten, die dann eher banal sind und man ist enttäuscht.
Dies ist jedoch beim Antilope Canyon keineswegs der Falls. Wir beginnen die Tour am Ausgang des Slot Canyons. Hier ist der Weg noch relativ breit. Der Einstieg führt über schmale Leitern.
Eher durch Zufall führt uns ein Guide, ein Navajo, der eigentlich nur professionelle Fotogäste führt. Er macht uns auf die optimalen Kameraeinstellungen aufmerksam und stellt diese für seine Gäste ein. Dann führt er uns 1,5 Stunden durch den Canyon. Es ist toll. Alle machen Fotos und sind fasziniert. Ich kann mich oft nicht entscheiden, ob ich lieber nur schaue und genieße oder die Kamera vors Auge halte. Ich bemühe mich zu genießen, bin aber immer wieder hin und hergerissen.

Einstieg in den Lower-Antilope Canyon

Einstieg in den Lower-Antilope Canyon

Unser Guide im Lower-Antilope Canyon

Unser Guide im Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Wir im Lower-Antilope Canyon

Wir im Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon


Im Verlauf des Weges wird es immer schmaler. Wir steigen langsam hoch, bis wir wieder an das Tageslicht kommen. Im Slot-Canyon sieht man von oben immer etwas Licht aber selten direkt den Himmel.
Als wir wieder am Parkplatz ankommen sind wir ganz berauscht und glücklich. Es hat sich sehr gelohnt, dass wir hier hergefahren sind. Es ist immer wieder schwer, sich für etwas zu entscheiden, weil damit oft auch eine Entscheidung gegen etwas verbunden ist.
Den Antilope-Canyon werden wir nicht vergessen.
Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Lower-Antilope Canyon

Ausstieg aus dem Lower-Antilope Canyon

Ausstieg aus dem Lower-Antilope Canyon


Dann verlassen wir Page, fahren weiter und halten noch für einen Spaziergang in der Abenddämmerung am Horseshoe Bend. Das „Hufeisen“ ist eine beeindruckende Flussschlinge des Colorado River. Das ist eine eher „kleine“ Attraktion am Wegesrand, wovon es hier so viele gibt, dass man manchmal gar nicht anhalten möchte. Aber es ist doch immer wieder toll.
Horseshoe Bend

Horseshoe Bend


https://de.wikipedia.org/wiki/Horseshoe_Bend_%28Arizona%29

Langsam wird es dunkel und wir müssen einen Platz für die Nacht suchen. Im Dunkeln fahren wir dann auf einem Weg von der Straße ab. Außerhalb der Sichtweite der Straße verbringen wir die Nacht. Einzelne Lichtflecken in der Gegend verraten Häuser. Wir haben eine ruhige Nacht, sparen die Kosten für einen Campingplatz und schauen am Morgen wo wir gelandet sind. Verstreut stehende schiefe Hütten, Farmland. Wir sind im Navajo Reservat.

Am Morgen fahren wir zur Navajo Bridge und besuchen das Visiter Center. Hier ist eine Brücke über den Colorado River, der tief unten träge dahin zieht. Wir sind ihm wiedermal sehr nahe. Seit den Tagen in Moab folgen wir seinem Lauf und besichtigen immer wieder sein Werk.

Colorado River bei Navajo Bridge

Colorado River bei Navajo Bridge

Pilzfelsen am Honey Moon Trail

Pilzfelsen am Honey Moon Trail


Dann fahren wir weiter zu Lees Ferry, der Weg führt entlang des Honey Moon Trails, wie passend. Es handelt sich um einen alten Weg, den die ersten Siedler der Mormonen und später die Händler zwischen dem nordöstlichem Arizona und dem südlichem Utah gingen. Paare, die heiraten wollten mussten dann den Weg ins südliche Utah antreten, da dort Tempel der Mormonen sind. Im Planwagen war man mehrere Wochen unterwegs. In Lee’s Ferry haben John D. Lee und seine Frau einen kleinen Fährservice betrieben. Hier ist der Fluss breit und flach.
Wir hatten eigentlich die Überlegung, dass wir hier eine Paddeltour auf dem Colorado River außerhalb des Grand Canyon Nationalparks buchen könnten. Jedoch hätten wir das in Page organisieren sollen. Hier bestand keine Möglichkeit. Ab Lee Ferry beginnen die Rafting- und Kajaktouren den Colorado River hinab in den Grand Canyon Nationalpark. Diese Touren sind auf Jahre voraus ausgebucht und sehr teuer.
Der Ort ist schön. Wir baden in Fluss und genießen die Landschaft.
Colorado River bei Lee’s Ferry

Colorado River bei Lee’s Ferry

Glückliche Rafter, wir sind etwas neidisch.

Glückliche Rafter, wir sind etwas neidisch.

Claudia am Honey Moon Trail

Claudia am Honey Moon Trail

weites Land

weites Land

on the road

on the road

Dann fahren wir weiter in Richtung Jakob Lake, der Zufahrt zum North Rim des Grand Canyon. Die Fahrt führte durch eine tolle Hochebene, in der man mit etwas Glück auch Büffel sehen kann.
Wir kommen am Nachmittag an und erkundigen uns nach einem Back Country Permit für eine Tour durch den Grand Canyon. Wir stehen als zweite auf einer Nachrückerliste und müssen am nächsten Morgen um 08:00 Uhr wieder dort sein. Auf dem Zeltplatz bekommen wir auch noch einen Platz.

Der Besuch Permit Office am nächsten Morgen lohnt sich. Wir bekommen ein Permit für eine 4-Tagestour, Claudia ist die Chefin der Wanderung, so steht es in den Papieren. Na dann kann ja nichts schiefgehen.
Wir haben nun einen Tag Zeit, die Wanderung soll am Samstag, den 03.10. beginnen. Wir genießen den Tag, gehen spazieren, bestellen ein Tisch für ein Dinner in der North Rim Lodge, ein ehrwürdiges altes Hotel. Aus dem Kaminzimmer hat man bei gutem Wetter einen tollen Blick hinüber zum South Rim. Mittags dösen die Leute in der Sonne, nutzen das W-Lan des Hotels und bestaunen die Einrichtung.
Das Dinner ist sehr gut. Es gibt Lachs und Büffelfleisch. Sehr lecker. Sie können durchaus kochen, die Amerikaner…! Eigentlich wussten wir das schon.

Blick zum South Rim von der North Rim Lodge aus

Blick zum South Rim von der North Rim Lodge aus

Am Samstag stehen wir 06:00 Uhr auf. Dann fahren wir zum Einstieg des North Kaibab Trail. Wir stellen den Bus ab und wandern den Bright Angel Canyon hinab. Der Abstieg ist teilweise steil aber abwechslungsreich. Da man tief in die geologische Geschichte des Canyons „reinwandert“ ändern sich immer wieder Art, Farbe und Zustand des Gesteins. Es bieten sich immer wieder neue Blicke. Mit dem Abstieg ändern sich merklich die Temperatur und damit auch die Pflanzen. Es wird trockener und heißer.

Einstieg zum Bright Angel Canyon

Einstieg zum Bright Angel Canyon

Blick in den Bright Angel Canyon

Blick in den Bright Angel Canyon

Claudia wandert durch die Schichten des Navajo Sandstein

Claudia wandert durch die Schichten des Navajo Sandstein

Navajo Sandstein im Bright Angel Canyon

Navajo Sandstein im Bright Angel Canyon

Gert im Bright Angel Canyon

Gert im Bright Angel Canyon

Im Bright Angel Canyon

Im Bright Angel Canyon

Bright Angel Canyon

Bright Angel Canyon

Brücke im Bright Angel Canyon

Brücke im Bright Angel Canyon

Blick in Richtung South Rim

Blick in Richtung South Rim

Man hat uns eindringlich gemahnt, genug Wasser mit zu nehmen. Jedoch finden sich immer wieder Wasserstellen, da eine Wasserleitung den Bright Angel Canyon hinab führt. Auf dem Weg treffen wir mehrfach Gruppen von Leuten ohne Gepäck, sie rennen bzw. traben den Canyon hoch. Als wir nachfragen, sagt man uns, dass man die Rim-to-Rim-Tour macht. Einige lächeln und ergänzen, dass sie vom South-Rim kommen, zum North-Rim wollen und sich dann sofort wieder auf dem Weg zum South-Rim machen. Sie starten früh 2 Uhr und kommen am späten Abend wieder an. Man ist dann ca. 67,6 km gelaufen und hat insgesamt ca. 6400 Höhenmeter hinter sich gebracht. Respekt!
Wir gehen die Sache etwas anders an. Mit Gepäck gehen wir stetig aber gemächlich, genießen die Landschaft und machen Pausen. Wir haben vier Tage Zeit, das ist mehr als genug.
So kommen wir am frühen Nachmittag, nach 12 km zum Cottenwood Campground. Wir bauen das Zelt auf, essen etwas. Es bleibt noch Zeit für etwas Ruhe bevor wir zu einem Abendspaziergang aufbrechen. Wir machen schöne Fotos von Abendlicht im Canyon.

Abendsonne im Bright Angel Canyon

Abendsonne im Bright Angel Canyon

Abendsonne im Bright Angel Canyon

Abendsonne im Bright Angel Canyon

"Capitolshügel" in der Abendsonne im Bright Angel Canyon

„Capitolshügel“ in der Abendsonne im Bright Angel Canyon

Abendrot

Abendrot

Früh setzt das allgemeines Rumoren auf dem Zeltplatz ein. Auch wir frühstücken, packen unsere Sachen und wandern weiter den Canyon hinunter.

Blick zum South Rim

Blick zum South Rim

Weg in Richtung Colorado River

Weg in Richtung Colorado River

Claudia auf dem Weg zum Colorado River

Claudia auf dem Weg zum Colorado River

Bachlauf

Bachlauf

Kurz vor dem Colorado River

Kurz vor dem Colorado River

Man merkt, dass es schon Herbst ist und der Zugang zum North-Rim bald für den Winter geschlossen wird. Wir gehen immer wieder über kleine Bäche. Es ist zwar heiß, aber doch angenehm zu gehen. Wir wandern ca. 12 km zum Bright Angel Campground, der in der Talsohle des Grand Canyon liegt. Nachdem wir das Zelt aufgebaut haben und ein kleines Essen einnehmen gehen wir runter zum Colorado River und bestaunen den Fluss und den eigentlichen Grand Canyon. Der Fluss fließt gelassen dahin, fast majestätisch. An einer Einengung mit Geröll im Fluss, gibt er einen Eindruck von seiner gewaltigen Kraft.

Colorado River mit Hängebrücke

Colorado River mit Hängebrücke

Uferbereich des Colorado Rivers

Uferbereich des Colorado Rivers

Colorado River

Colorado River


Eine grazile Hängebrücke überspannt ihn auf einer Seite des Tals. Da wir noch viel Zeit haben, wandern wir den South Kaibab Trail in Richtung South Rim hoch. Hier ist der Weg sehr viel steiler. Er bietet jedoch spektakuläre Blicke über das gesamte Gebiet. Wir wandern ca. 500 Höhenmeter hoch und müssen dann wegen dem Wetter umkehren. Es ist windig und fängt an zu regnen. Unten im Canyon ist das Wetter wieder besser, so dass noch ein Bad in einem Bach möglich ist. Claudia schläft bald und ich gehe noch zu einem Vortrag der Ranger über eine frühe Flussbefahrung. Aus einer Hochzeitsreise mit dem Boot auf dem Fluss wird mit viel Dramatik eine Story mit Sex & Crime dargeboten.
Später schauen wir mit den Rangern noch nach den Skorpionen.
Lauf des Colorado Rivers

Lauf des Colorado Rivers

Blick beim Aufstieg zum South Rim

Blick beim Aufstieg zum South Rim

Blick beim Aufstieg zum South Rim

Blick beim Aufstieg zum South Rim

Blick in Richtung North Rim

Blick in Richtung North Rim

Blick beim Aufstieg zum South Rim

Blick beim Aufstieg zum South Rim

In der Nacht zum Montag, dem 05.10.2015 regnet es. Wir holen die Rucksäcke ins Zelt, es ist ziemlich eng. Morgens ist das Wetter zum Glück wieder ok, zumindest regnet es nicht. Die Sonne lässt sich jedoch auch nicht sehen. Wir wandern zum Cottenwood Campground und zweigen unterwegs zu den Ribbon Falls ab. Der Wasserfall führt viel Wasser und bietet einen schönen Anblick.

Ribbon Falls

Ribbon Falls

Claudia an den Ribbon Falls

Claudia an den Ribbon Falls

Gert an den Ribbon Falls

Gert an den Ribbon Falls

Regenschutz

Regenschutz

Regenschutz

Regenschutz

Dann überrascht uns der Regen und wir machen unter einem Überhang eine lange Rast. Auf dem restlichen Weg zum Zeltplatz braucht es noch eine weitere Rast.
In der Nacht regnet es ziemlich stark. Wir liegen eng mit den Rücksäcken und Schuhen im Zelt. Am Morgens brechen wir das Lager bei Regen ab und machen uns auf dem Weg.
Im Laufe des Tages wird das Wetter besser. Es bleibt aber wolkig und manchmal nieselt es auch. Der Anstieg ist sehr anstrengend, wir arbeiten uns hoch. Man sieht immer wieder Wasserfälle durch den frischen Regen. Der Weg ist nicht mehr ganz so trittsicher.

Wolken über den Bright Angel Canyon

Wolken über den Bright Angel Canyon

Aufstieg durch den Bright Angel Canyon

Aufstieg durch den Bright Angel Canyon

Bright Angel Canyon

Bright Angel Canyon

Kurz vor dem Ende des Bright Angel Canyon

Kurz vor dem Ende des Bright Angel Canyon


Am frühen Nachmittag kommen wir am North Rim an. Es ist kalt und feucht. Wir sind ziemlich erschöpft und freuen uns auf das Quartier. Wir haben für unsere Ankunft eine Hütte gemietet. Wir fahren zum Hotel, essen und beziehen unsere Hütte, sie heißt „Frontier“. Ein bisschen fühlen wir uns auch so…

Wir stehen früh auf und wollen den Sonnenaufgang überm Grand Canyon sehen, leider gibt es kaum Sonne, so dass das Warten in der Kälte sich kaum lohnt. Es gibt immer noch Gewitterwolken und der Himmel ist tief bedeckt.

Morgenstimmung über dem Bright Angel Canyon

Morgenstimmung über dem Bright Angel Canyon

Morgenstimmung über dem Wolken über den Bright Angel Canyon

Morgenstimmung über dem Wolken über den Bright Angel Canyon

Später packen wir unsere Sachen und fahren in Richtung Vegas.

Aber bevor wir den Nationalparks Goodbye sagen, wollen wir noch den Nevada State Parks Valley of Fire besuchen. Er liegt direkt auf dem Weg nach Vegas. Es ist nun wieder trocken und heiß, so langsam sind auch unsere Sachen wieder getrocknet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Valley_of_Fire

Wir übernachten vor dem Eingang zum Park und genießen die Dämmerung in der Einsamkeit der der Wüste. Der Park bietet tolle rote Sandsteinformationen. Aus ehemaligen Dünen hat die Erosion Kunstwerke erschaffen, die uns begeistern.

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Frühsport im Valley of Fire

Frühsport im Valley of Fire

Kaktenen im Valley of Fire

Kaktenen im Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Kaktus

Kaktus

Straße im Valley of Fire

Straße im Valley of Fire

Abschied und Fahrt nach Vegas

Abschied und Fahrt nach Vegas

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3 Responses to Bericht: Honey Moon Trail

  1. Doro says:

    Hey ihr Turteltäubchen,

    immer wieder schön, euch so zu sehen.
    Eure Bilder, die nach wie vor beeindruckend sind, wecken alte Erinnerungen…
    Ich bin schon gespannt auf die Lichter von Las Vegas!

    Hier ist endlich ein bisschen Winter eingekehrt, so dass die anstehenden Ferien auch ihren Namen verdienen. Wir fahren Ende nächster Woche nach Österreich zum Skifahren.

    Euch weiterhin viel Spaß,

    herzliche Grüße
    von Doro + Thomas

    • GertWichitill says:

      Hi Doro,

      dann genießt mal den Winter. Wir waren heute morgen auf 3000 Meter und sind nun wieder am Pazifik in Costa Rica.
      Morgen gehts nach Panama, zur Verschiffung des Busses nach Kolumbien und zum Segeltörn über die Karibik.
      Euch Turteltäubchen eine schöne Skiwoche.

      Claudia & Gert

  2. Ein dickes Hallo über den großen Teich!
    Und ein herzliches DANKESCHÖN für die Verlinkung meines Blogs in diesem Beitrag. :* Habe ich leider erst heute entdeckt.
    Kompliment für Euren schönen Blog, Euer süßes Womo und die superspannende Reise!
    Allerliebste Grüße aus Marokko, Doreen

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