Bericht: Busabholung in Baltimore und Atlantikküste

Am Montagmorgen, den 17.08.2015 sind wir nach Baltimore gefahren und haben dort mit Unterstützung von Herrn Müller im Hafen den Bus abgeholt. Man braucht eine Lizenz, um das Hafengelände zu betreten, so brauchte es seine Unterstützung. Er ist ein deutscher Reiseführer in D.C. Es ging sehr unkompliziert und er war mit dem Auto schnell wieder da.
Es war alles heil und nichts fehlte. In den Foren zum Thema Reisemobil-Verschiffung kann man lesen dass immer wieder Dinge wegkommen und die Autos Schäden haben. Nichts davon war der Fall.

Unser Gefährte ist angekommen

Unser Gefährte ist angekommen

Einige Meilen nachdem wir losfuhren merkten wir, dass wir gar keine Nummernschilder montiert hatten. Die mussten wir zur Verschiffung abmachen und mit dem Flieger mitnehmen, sie waren noch im Rucksack. Also gab es den ersten Stopp und die Schilder waren dran. Sie sind komplett anders als die Licenceplate der US-Bundesstaaten.
Wahrscheinlich führt es zu leichten Verwirrungen bei den Amerikanern. Sie denken wohl wir sind aus Canada oder sonst woher.
Der Bus selbst jedoch sorgt schnell für jede Menge netter Begegnungen. Man findet ihn cool. Ältere Leute erinnern sich an ihre Jugend. Wir wurden sogar an Kreuzungen aus dem Auto heraus angesprochen, auf Parkplätzen usw. Deutsche Touristen und andere Europäer haben uns bisher auch mehrfach angesprochen. Ein Auto mit Berliner Nummer fällt hier schon auf. Man verzeiht uns auch, dass wir auf den Interstaates/Autobahnen etwas langsamer sind und die LKWs uns überholen. Die jedoch machen das auch noch locker am Berg…

Detail im Buscockpit

Detail im Buscockpit

Vom Hafen fuhren wir dann weiter nach Annapolis, einer schönen Hafenstadt am nördlichen Ende der Chesapeake Bay. Hier haben wir den Bus standesgemäß neben einem Porsche geparkt und sind durch das Städtchen spaziert.

Nette Gesellschaft

Nette Gesellschaft

Später sind wir an die nahe gelegene Atlantikküste im Bundesstaat Delaware gefahren, um dort auf dem Zeltplatz die Nacht zu verbringen und uns am nächsten Tag etwas im Bus einzurichten.

Die nächsten Tage verbringen wir an der Küste. Genießen die weiten Strände, gehen spazieren, laufen, baden und studieren die Strandsitten in Amerika. So gibt es immer wieder Abschnitte in denen man mit Pickups auf den Strand fährt und angelt. Die Fahrer haben zumeist mehrere Angeln in Position und warten auf einen guten Fang.

Die Atlantikküste ist sehr sehr lang, die Strände sind breit. Nach einer kurzen Weile ist niemand mehr am Stand, wir haben ihn für uns.

Im Laufe dieser Tage fahren wir auch über/durch die/den Chesapeake Bay Bridge-Tunnel. Dabei sahen wir einen Schwarm Delphine. Die Brücke selbst in grandios. Im Mittelteil sind beide Brückenteile durch einen Tunnel verbunden. So können die Schiffe die Häfen der Chesapeake Bay erreichen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Chesapeake_Bay_Bridge-Tunnel

Wir fahren nach Virginia Beach und wollen mal sehen, ob wir hier gute Mountainbikes bekommen. Es gelingt nicht sofort, aber einen Tag später haben wir gute Räder und Claudia sogar einen Fahrradhelm!

Sportsfreunde

Sportsfreunde

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